Die Insel ist vulkanischen Ursprungs; über 11 % der Landesfläche besteht aus Gletschern. Die Bevölkerungsdichte beträgt lediglich drei Einwohner pro Quadratkilometer. Ferner leben rund Zweidrittel der Bevölkerung in der Hauptstadt Reykjavík.

Bedingt durch den Vulkanismus wächst die Insel um ca. 1,5 cm jährlich. Von Touristenführern gerne vorgeführte Erdspalten mit dem Hinweis, mit einem Schritt könne man von Europa nach Amerika gehen, sind etwas Etikettenschwindel, die Bruchstelle der Kontinente ist mehrere Kilometer breit. Da Island sich allmählich aus dem Meer erhoben hat, gibt es im Landesinneren etliche ehemaligen Steilküsten. Die Auswirkungen des Vulkanismus begegnen dem Touristen tagtäglich: Wasserdampf, der aus der Erde quillt, gab vielen Stellen in Island den Namen. Reyk bedeutet Rauch oder Dampf und Reykjavík ist beispielsweise die dampfende Bucht. In der Innenstadt von Reykjavík sind so die Bürgersteige im Winter größtenteils schneefrei.

Im Landesinneren lebt niemand, das Land ist selbst den Isländern zu unwirtlich. Nur für den Sommertourismus werden bestimmte Infrastrukturen hochgefahren. Erstaunlich ist es, dass – egal wo man hinkommt – fast jedes zweite Haus eine Kirche ist.